Diakonenweihe

der Erzdiözese Köln

Am Nachmittag des 16. Juni wurden in der Suitbertus-Basilika fünf junge Männer durch Weihbischof Rolf Steinhäuser, dem früheren Düsseldorfer Stadtdechanten, zu Diakonen geweiht. Mit einer feierlichen, eindrucksvollen Liturgie und einem großen Fest auf dem Stiftsplatz wurde dieses für das ganze Erzbistum Köln wichtige Ereignis gefeiert.

Das Amt des Diakons ist schon im Neuen Testament bezeugt. Die ersten sieben Diakone (von altgriechisch diakonos = Diener)  werden in der Apostelgeschichte erwähnt. Diesen war vor allem der „Dienst an den Tischen“, wir würden heute vielleicht sagen die Caritas, anvertraut. Als Geweihte sollen sie in besonderer Weise sichtbar machen, dass Christus seine Autorität als Dienst verstanden hat. Diakone helfen heute nicht nur in der Caritas, sie übernehmen auch Aufgaben in der Liturgie (z.B. Taufen, Beerdigungen, Trauungen) und der Verkündigung (z.B. Predigt).

Die fünf Männer, denen Weihbischof Steinhäuser in Kaiserswerth die Hände auflegte, werden im folgenden Jahr im Kölner Dom zu Priestern geweiht. Nach den Jahren des theologischen Studiums und der praktischen Ausbildung im Priesterseminar und Gemeinden war die Diakonenweihe sozusagen der letzte große Schritt auf dem Weg zum Priestertum.

Predigt zur Diakonenweihe

Heute ganz in den Dienst der Kirche zu treten, bedeutet eine „Karriere nach unten“ bewusst zu riskieren. Das kann nur der guten Mutes wagen, der sich von Christus persönlich gerufen weiß und der sein Herz an ihm festgemacht hat. Ich freue mich, dass Sie diesen Schritt tun wollen und nehme Ihre Bereitschaft freudig an. Diakone sind jetzt vielleicht das, was die Kirche und auch die Welt am dringendsten braucht: Menschen, die sich nicht selbst nach vorne stellen und allen Platz für sich brauchen, sondern die den dienenden Christus gegenwärtig setzen.

Die ganze Predigt zur Diakonenweihe von Weihbischof Steinhäuser lesen Sie hier.

Mehr über die 5 jungen Diakone erfahren Sie hier.

Alle Bilder Lilly Urbaschek.